Geführte Atemweg Wanderung


Sonntag, 02. Juni 2024 − 09.30 Uhr bis 15.00 Uhr
Auf dem Atem-Weg „Wald ganz nah erleben“.
In Zusammenarbeit mit WaldAargau (Verband der Aargauer Waldeigentümer) und der Jagdgesellschaft Safenwil-Berg dürfen wir auf dem Atem-Weg einen interessanten und informativen Erlebnistag veranstalten. Vier brennende Waldthemen an verschiedenen Standorten werden uns von Waldprofis über ein interaktives Gestalten aus dem WaldMobil vermittelt.
Details entnehmen Sie in der Einladung
Einladung Juni-Anlass 2024


Rund hundert Besucherinnen und Besucher durften Lisbeth und Walti Bloch am vergangenen Sonntag beim Schützenhaus Safenwil begrüssen. Eingeladen hatte der Verein Atemweg zu einem vielfältigen Programm mit unter dem Motto «Erlebnisse auf dem Atemweg». Ein gemütlicher Spaziergang führte die Teilnehmer zur rund 400 Jahre alten Eiche,wo sie ein berührendes Kidstheater erleben durften. Die Theaterkids aus Langenthal hatten unter der Leitung von Melanie Schütz eine berührende Aufführung eingeübt, bei der sie – etwa in der Figur eines «Regentröpfchens – die Natur zu Wort kommen liessen. Und dann elegant zur Zofinger Stadtpräsidentin Christiane Guyer überleiteten, die zusammen mit Lisbeth Bloch, Initiantin des Atemwegs, die Gedenktafel an das fünfjährige Bestehen des Atemwegs enthüllte, das mit einjähriger (Corona)-Verspätung im vergangenen Jahr gefeiert worden war.
Mit einem feinen Apéro aus der Küche des Oftringer Lindenhofs beim «Gemeindedreieck» stärkten sich die Gäste für den Höhepunkt des Tages – ein Klavierkonzert des international bekannten Pianisten und Komponisten Gabriel Emanuel Arnold. Arnold wurde mit der Gründung seiner «GrandPiano on tour» bekannt – hinter der die Idee steckte, jeden beliebigen Ort auf dem Planeten jederzeit mit seinem Flügel für ein Konzert zu erreichen. Es sei auch für ihn eine doppelte Premiere, liess der sympathische Pianist vor Konzertbeginn seine Gäste wissen. «Ich spiele zum ersten Mal imWald und zum ersten Mal auf diesem Piano». Und wie! Mit spielerischer Leichtigkeit entfaltete Arnold wunderbare Klangwelten mitten im Kraftort Wald. Mit einem Programm der Extraklasse: Auf drei Eigenkompositionen folgten Beethovens Mondscheinsonate, zwei Impromptus von Schubert und Rachmaninoffs Hummelflug. Und zu Ehren der Atemweg-Initiantin durfte natürlich auch die Elisabeth-Serenade nicht fehlen.
«Bis bald – im Wald»! Mit diesenWorten verabschiedete Walti Bloch die Gästeschar nach dem begeisternden Klavierkonzert. Der Verein Atemweg wird schon bald wieder mit einem Anlass der Extraklasse von sich reden machen. Gast am Lindenhof-Talk von Mittwoch, 27. September wird der 86-jährige Jesuit und Zen-Meister Niklaus Brantschen sein.
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Seit 2016 gibt es in den Wäldern von Oftringen, Safenwil, Uerkheim und Zofingen ein einmaliges Projekt, das von Lisbeth und Walter Bloch initiiert wurde: zehn Erlebnisstationen, auf denen man sich bewegen, Kraft schöpfen, Energie tanken und zur Ruhe kommen kann. Das richtige Atmen spielt dabei die Hauptrolle – die sieben Kilometer lange Strecke heisst denn auch Atemweg.
Das fünfjährige Jubiläum wäre letztes Jahr fällig gewesen, die Pandemie verhinderte eine Feier. Das Fest wurde nun am letzten Sonntag nachgeholt. Im Zentrum stand das verbindende Element des Atemwegs: Es gab einen Sternmarsch aus den vier Atemweg-Gemeinden zum Festplatz «Kiwanis», wo ein Festzelt stand und Überraschungen warteten. Angeführt wurden die vier Gruppen von Mitgliedern der Jungschar Millo aus Zofingen.
Unterwegs kamen rund 200 Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Sternmarsches miteinander ins Gespräch. Und es galt, Punkte zu sammeln – zum Beispiel beim Hufeisenwerfen. Die meisten Punkte schaffte die Gruppe aus Zofingen – ihre Leistung wird auf einer Holztafel verewigt, die an einer noch zu bestimmenden Stelle des Atemwegs hängen wird.
Beim musikalisch umrahmten Festakt überbrachte Stadtpräsidentin Christiane Guyer eine Gruss- und Dankbotschaft von den 4 Gemeinden. Initiantin Lisbeth Bloch erinnerte sich an die vielen emotionalen Momente auf dem Weg hin zum Atemweg. Und die Gruppe, die das Ehepaar Bloch beim Aufgleisen des Projekts unterstützte, wurde gebührend geehrt.
Eindrücklich war die Einlage zum Schluss: Über den Festplatz hallte der mitreissende Klang vieler grosser Trommeln. «Das war Energie pur», freut sich Walter Bloch. Und somit passend zum Atemweg, der auch in den nächsten Jahren eine Energie-Tankstelle bleiben soll.

Am Sonntag, 20. März 2022, nahmen 35 interessierte Vereinsmitglieder und einige Gäste an der Atem-Weg-Führung teil. Die Führung fand von 10.00 Uhr bis 13.00 Uhr statt.
Bildbeschreibungen:
Leuchtende Sterne im weihnachtlichen Wald
Am Dienstag vor Weihnachten lud der Verein Atem-Weg, der den öffentlichen Energie- und Erholungspfad durch den Wald zwischen Zofingen, Safenwil, Uerkheim und Oftringen betreut, zur Waldweihnacht im Sodhubel ob Safenwil. 82 Mitglieder folgten der Einladung unter dem Motto „Man muss aufwärts blicken, um die Sterne zu sehen“. Das – immerhin trockene – Wetter liess zwar den Blick auf die himmlische Sternenpracht nicht zu, dem Vereinsvorstand gelang es jedoch mit vielen kleinen und grossen Überraschungen viele vorweihnachtliche Leuchtpunkte zu setzten, welche Gross und Klein leuchtende Augen und warme Herzen zauberten.
Der Atem-Weg macht auf sinnliche Art äussere und innere Lebensräume spürbar. Dies führte wie ein roter Sternlifaden auch durch den Abend, der mit einem gemeinsamen Fackelzug vom Schützenhaus Safenwil begann, hoch zu den Sandfelsen im Sodhubel. Dort wurde die besinnliche Schar empfangen von weihnachtlichen Klängen und Lichtern und warmen Willkommensgetränken. Man wärmte sich Hände und Füsse an einem der zahlreichen Feuer und lauschte dem eigens für den Verein komponierten Atem-Weg-Song „Achtsam ir Natur“ von Christoph Vögeli.
Nicht lange dauerte es, bis die Atem-Weg-Initianten Lisbeth und Walti Bloch Besuch aus den Tiefen des Zofinger Forsts begrüssen durfte: Samichlaus und Schmutzli liessen es sich nehmen, die Vereinsmitglieder so nahe bei sich zu Hause zu loben für ihre eifrige und selbstlose Tätigkeit im vergangenen Vereinsjahr. Es gefiel den beiden sogar so sehr in diesem festlichen Rahmen, dass sie gerne in der geselligen Runde verweilten bis zum Schluss! Sichtlich bewegt erfreuten sie sich an den musikalischen Werken des leidenschaftlichen Musikers und Arrangeurs Christoph Walter, welche von den beiden Mädchen Elena und Tabea Müller sowie von der Sängerin Nelly Patty vorgetragen wurden.
Eine feierlich erzählte Weihnachtsgeschichte sprach den Anwesenden Mut zu in dieser schwierigen Zeit, welche von Unsicherheit und Verlusten geprägt ist. Von ermunternden Worten gestützt, von sanften Klängen umschmeichelt und den Bauch gewärmt von einem feinen Znacht vom Feuer, genoss man den Moment am Kraftort Sodhubel und liess den wunderbaren Abend mit einem gemütlichen Spaziergang heimwärts ausklingen. Jeder Gast durfte in der Hand einen Stern aus Holz mit nach Hause nehmen. Und die leuchtenden Sterne über dem weihnachtlichen Wald stellte man sich nun einfach vor.